Kabelloser Salat

August 22nd, 2010 — 7:05pm

Nachdem ich eine ganze Zeit lang unter WIndows unterwegs war, wollte ich heute wieder einige Dinge unter Mac OS X ausprobieren.

Jedoch satunte ich nicht schlecht, als meine Magic Mouse unter OS X nicht erkannt wurde. Zwar war laut der Statusbar Bluetooth aktiviert, in den Systemeinstellung wurde es jedoch als deaktiviert gemeldet. Auch waren plötzlich alle Möglichkeiten, Bluetooth zu aktivieren nicht mehr zugänglich. Auch ein SMC- und PRAM-Reset zeigten keine Wirkung.

Nachdem kurzes Googlen keine verwertbaren Ergebnisse brachte, versuchte ich mein Glück mit dem kleinen Tool Blueutil für die Kommandozeile. Dieses sagte mir ebenso, das Bluetooth deaktiviert sei. Nachdem ich den Befehl „On“ verwendete, wurde mir Bluetooth als aktiviert angezeigt, funktionierte jedoch immer noch nicht.
Nach einem Neustart konnte die Maus jedoch wieder gefunden werden und nun läuft alles wieder wie gehabt 🙂

Glück gehabt!

Comment » | Digitale Welt, Macintosh

jPong PreAlpha Release!

August 2nd, 2010 — 11:15pm

Da wir das nächste Jahr an der Berufsschule beginnen werden, Java zu lernen, dachte ich, dass ich gut bersten wäre, meine Kenntnisse darin wieder etwas aufzufrischen. Nach ca. 1 Tag experimentieren mit NetBeans und dem JDK ist dabei nun jPong, ein super simpler Pong Klon in Java entstanden, der aber durchaus authentisch daher kommt 😉

Wer sich als Alpha-Tester bereit erklären möchte, kann das Spiel hier laden. Vorausgesetzt wird das aktuelle JRE. Das Spiel sollte unter Linux, Windows und Mac OS X laufen!

Der rechte Spieler wird über die Pfeiltasten, der Linke über die Tasten W und S gesteuert.
Für die nächsten Versionen sind noch ein vernünftiger GameOver Screen und eine KI geplant.

Viel Spaß beim testen 🙂

Comment » | Programmieren

WLAN Empfangs Terror

Juli 6th, 2010 — 8:12pm

Langsam kriselt es bei mir, wenn es darum geht, meinen neuen Hauptrechner in mein WLAN zuhause zu integrieren.

Es fing alles damit an, das ich möglichst günstig wegkommen wollte, weshalb ich mir einen WLAN / Bluetooth Kombi-Stick der relativ unbekannten Firma Joy-IT zulegte. Nach einem Tag und 3 zerschossenen Windows 7 Installationen gab ich diesen mit Freuden zurück. Der Verkäufer meinte nur lapidar: „Ja, die bekommen wir immer wieder zurück, ich glaub wir nehmen den Stick besser aus dem Programm.“

Danke, das ihr trotzdem versucht habt, ihn mir zu verkaufen.

Nächster Versuch. Eine Netgear WG311v3 PCI WLAN Karte. Netgear, das muss doch was können? Denkste!
Zwar stand auf der Verpackung verheißungsvoll auf einem Aufkleber: „For Windows 7 Updates Visit …“ aber unter der angegebenen Seite fand ich statt einem Windows 7 Treiber nur den Hinweis, dass dieses Produkt nicht mit Windows 7 kompatibel sei. Da hätte man sich den Aufkleber auch gleich sparen können.

Nach langem hin und her im Netz fand ich dann schließlich doch eine Möglichkeit, die Karte in Betrieb zu nehmen, mit einem fremden, nicht signiertem Treiber. Dazu musste ich mit Hilfe des Windows SDKs mein eigenes Zertifikat erstellen, welches es zumindest im Testmodus von Windows erlaubte, den Treiber zu verwenden. Und siehe da, ich war mit dem Rechner im Netz.

Jedoch mit dem schönen Nebeneffekt, dass und rechts am Desktop der Hinweis eingeblendet wurde, dass sich Windows im Testmodus befindet. Zudem war der Empfang der Karte mehr als bescheiden, selbst mein iPhone konnte das unterm Tisch, wo der Rechner steht, besser.

Also wollte ich es heute richtig machen, also mal schnell eine offiziell Windows 7 kompatible WLAN Karte und eine stärkere Antenne gekauft. Meine Wahl fiel auf die TP-LINK WN350G. Karte eingebaut, Windows gestartet und die Karte wurde direkt mit einem Bluescreen erkannt. Glücklicherweise lief nach einem Neustart dann alles doch wie geplant.

Also wollte ich noch schnell die zusätzliche Antenne anschließen…

Wäre ja auch zu schön gewesen! Natürlich war die Antenne auf dieser Karte fest verbaut! Ein versuch am Router scheitert ebenso, da auch dort fix installiert.

Einzig an der zuvor eingebauten Netgear bietet sich die Möglichkeit, die Antenne auszuwechseln.

Wenn ich lustig bin, löte ich die beiden Anschlüsse für die Antennen auf den Karten heute noch um.

Comment » | Digitale Welt, Windows

Festplatten Icon

Mai 13th, 2010 — 12:34am

Endlich im TeraByte-Zeitalter angekommen! Nachdem ich lange auf der Suche nach einer externen Festplatte mit 1TB Speicher war, habe ich letzten Samstag endlich zugeschlagen. Das Angebot von Saturn, eine CnMemory Core Festplatte für 59 Euro, unterbot das günstigste Internetangebot um 20 Euro.

Da ich meine alte 500 GB Platte unpartitioniert als Backup-Platte für Time Machine verwendet hatte, störte mich das Icon auf dem Desktop nie. Jedoch setze ich die neue Platte mit 2 Partitionen ein, weshalb ich nach einer Lösung gesuchte habe, das grell orange USB-Festplatten Icon zu ersetzen. Da mir das Design des Gehäuses meiner externen Festplatte sehr zusagt, habe ich mich heute Abend mal schnell hingesetzt und ein eigenes Icon erstellt.

Vielleicht kann es ja noch wer anders verwenden 🙂

CnMemory Core Icon Download

Comment » | Macintosh

Rettet mich (vor dieser Software)

März 9th, 2010 — 9:45am

Manchmal sind es wenige Zeilen Code, die darüber entscheiden, ob ein Programm funktioniert, oder nicht.

Am Wochenende kaufte ich mir die Backuplösung SaveMe der Firma Rebit, um meine Windows-Installation mit einer Time-Machine ähnlichen Lösung zu sichern.
Leider scheiterte schon die Installation, da Rebit versuchte, auch die unter Windows sichtbare, HFS+ Partition zu sichern, was darin resultierte, das die von mir eingerichtete Partition zum Backup zu klein war.
Also schrieb ich eine Email an den Support, mit der Frage, ob es nicht möglich wäre, die HFS+ Partition mit SaveMe zu ignorieren. Die lapidare Antwort lautete: Nö. Kein Mac Support. Unmöglich.

Bitte? Es braucht sicherlich keine 5 Zeilen Code, eine Routine zu schreiben, die das Format der Partition abfragt. Abgesehen davon läuft SaveMe wunderbar, wenn man unter Windows die HFS+ Treiber entfernt.

Vielleicht kommt ja irgendwann jemand bei Rebit auf die Idee, eine entsprechende Routine zu schreiben, um somit, für wenig Aufwand, die Kompatibilität zu BootCamp herzustellen.

Comment » | Digitale Welt, Macintosh

Das ist jetzt ein sozialer Blog

März 4th, 2010 — 11:43pm

Ab jetzt bei Facebook zu lesen (hoffentlich) wenn das Plugin funktioniert! (Was tut man nicht alles für Leserzahlen)

Comment » | In eigener Sache

Vergeigt!

Februar 9th, 2010 — 4:25pm

Hatschi! Zum ersten mal seit Jahren feiere ich mal wieder richtig krank. Zeit ein kürzlich geschehenes Ärgernis zu bloggen.

In jedem Japanisch Lehrbuch wird das Thema innerhalb der ersten paar Seiten abgehandelt. Die Begrüßung, gefolgt von der Übergabe der Visitenkarten. Für mich eines der größten Ärgernisse im Umgang mit Japanern, weil ich die Annahme einer Visitenkarte jedes mal vergeige und es mir immer erst zu spät auffällt.

So geschehen auch letztens bei einem Besuch eines japanischen Friseurs (die schneiden einfach besser) in Düsseldorf. Da dieser Friseur seine Mitarbeiter häufig wechselt bekomme ich fast jedes mal auch einen neuen Friseur zugewiesen. Das ist schön, da ich mittlerweile eine gewisse Routine entwickelt habe, mein Leben auf japanisch zu erzählen, andererseits aber auch schwierig, da immer erst eine gewisser Grad der Zurückhaltung und Überraschung des Japaners überwunden werden muss.

Noch ärgerlich ist es aber, das ich jetzt bei vier Friseuren, vier mal die Visitenkarte falsch angenommen habe. Einhändig, wenig beachtend, ab in die Manteltasche. Ich glaube ein japanischer Lehrer für benehmen würde mit glatt den Freitod durch Harakiri nahelegen, wenn er mir nicht schon vorher  enthauptet hätte.

Vielleicht gelingt es mir ja, mich durch diesen Blog Eintrag das nächste mal an den korrekten Ablauf zu erinnern: Beidhändig annehmen, betrachten, verbeugen und ab ins Portemonnaie.

Comment » | Alltägliches, Japan

Objectiv-C lieben und hassen lernen

Februar 7th, 2010 — 10:09am

Seit ca. 1 1/2 Wochen habe ich mich endlich dazu aufraffen können, mir ein Buch zu schnappen, um mich mit Objectiv-C und CoCoa auf dem Mac zu befassen. Angeregt durch den Podcast „xcode von NULL auf einhundert“ kaufte ich mir das Buch „CoCoa Programming for Mac OS X“ von Aaron Hillegass – und ich bin begeistert. Dieses Buch ist das Beste, was ich bisher gelesen habe um eine Programmiersprache zu lernen. Als einen alten ANSI C Hasen, ist das Buch genau richtige für mich. Für Menschen ohne C Erfahrung dürfte das Buch jedoch noch sieben Siegel besitzen, die es gilt aufzubrechen. Hier empfehle ich ein Buch der Leibnitz Universität Hannover, mit dem Titel „Die Programmiersprache C. Ein Nachschlagewerk„. Wer die Chance hat, dieses Buch an seiner Universität erwerben zu können, sollte die geschätzten 5€ ruhig investieren.

Um auf meine Erfahrungen mit Objectiv-C zurückzukommen, da bin ich derzeit noch gespaltener Meinung. In manchen Punkten finde ich, dass die Sprache sehr schön zu lesen und zu schreiben ist, andererseits herrscht an manchen Stellen ein recht hoher Schreibaufwand, mit einem nicht immer ganz einheitlichen Syntax. Das hat Microsoft mit C#, meiner Meinung nach, besser hinbekommen. Aber ich werde weiter in diesem Bereich aktiv lernen und demnächst hoffentlich anfangen, die eine oder andere kleine Applikation für Mac OS X und das iPhone zu schreiben 😉

Comment » | Programmieren

Willkommen in Pandora

Januar 17th, 2010 — 9:46pm

Lange habe ich nichts mehr geschrieben, wieder mal. Mir scheint das Bloggen wirklich nicht zu liegen 😉 Trotzdem habe ich heute Abend mal wieder Lust, etwas zu tippen.

Gestern habe ich es endlich geschafft, mich aufzuraffen um in James Camerons Avatar (Originalfassung) zu gehen – und ich bin wie so viele andere Schlichtweg begeistert.

Die Geschichte ist zwar trivial und alt bekannt, aber so unglaublich gut verpackt und erzählt, das es für mich der beste Film ist, den ich je gesehen habe. Selbst mein geliebter Herr der Ringe muss dafür auf Platz zwei weichen.

Die Welt, die von James Cameron geschaffen wurde, ist fantastisch schön und weckt in mir, wie wohl auch bei vielen anderen Menschen, ein merkwürdiges Gefühl von Fern- bzw. bzw. Heimweh. Evtl. ist es ja der uralte Instinkt  bei manchen Menschen der beim Anblick solcher Szenen geweckt wird und unsere alte Verbundenheit zur Natur und den den Ursprung unsere Wurzeln aufzeigt.

Ich werde mir den Film auf jeden Fall noch ein zweites mal anschauen. Und die Blu-Ray ist sowieso schon vorbestellt.

Comment » | Filme

Aufgebacken

September 27th, 2009 — 4:24pm

Jeder kennt es. Man will einem Bekannten oder seiner Freundin etwas gutes tun, indem man das hoffnungslos veraltete und überladene Windows neu installiert. Und im Anschluss funktioniert nichts mehr. Schlimmer noch, das Gerät erleidet aus heiterem Himmel einen Hardware defekt. Und gegen Kausalität ist man machtlos. Der, der das Gerät zuletzt angerührt hat, muss auch der Verursacher sein, den vorher lief es ja noch.

Nun ist es wie folgt. Meine Freundin benutzt ein 3 Jahre altes HP Notebook der Pavillon Serie das letztes Jahr schon einmal einem Grafikkarten defekt erlag. Das Gerät wurde ausgetauscht und alles war wieder gut. Ein paar Monate später verabschiedete sich jedoch das integrierte Wlan. Leider war da die Garantie bereits abgelaufen. Zudem verhielt sich seit der Reparatur das DVD-Laufwerk beim Abspielen von DVDs merkwürdig, da dies alle paar Sekunden merkwürdige Lesegeräusche von sich gab.

Also nahm ich dies zum Anlass, das Gerät letzte Woche einer Frischzellenkur zu unterziehen. Und es kam wie es kommen musste, nachdem Setup von XP gab das Notebook via Bios-Post-Error-Code eine defekte Grafikkarte aus.

Nun ist es so, das ich im Internet mehrfach davon gelesen habe, das tote Hardware durch eine Behandlung im Backofen bei 110-115°C für 30 Minuten wieder zum Leben erweckt wurde. Also zerlegte ich das Notebook (was zu meinem erstaunen an manchen Stellen zusammengenietet war!) nahm das Board, entfernte die CPU (AMD Sockel S1) und legte es in den Ofen. Und oh Wunder, das Board startete wieder mit Bild! Und nicht nur das. Nachdem ich Windows startete, lief sogar wieder das als verloren geglaubte Wlan Modul, welches mit in den Ofen gewandert war, da ich die Schrauben nicht gelöst bekommen habe.

Jetzt ist das Notebook wie neu, nachdem noch so manch andere Hürde genommen werden musste. Das Fazit der Geschichte lautet also, bevor man Hardware wegschmeißt, sollte man sie noch mal in den Backofen legen!

Comment » | Digitale Welt

Back to top