Category: 携帯/Handys


Traue niemals einem Handyverkäufer

November 29th, 2011 — 12:05am

Es ist zwar nun schon etwas länger her seitdem ich mein iPhone 4 gekauft habe, da ich aber eine neue Tastatur habe und mich an den neuen Hub der Tasten gewöhnen möchte, schreibe ich jetzt mal einfach etwas, was ich eigentlich schon länger machen wollte.

Vor 1 1/2 Monaten fasste ich den Endschluss, mein altes iPhone 3GS in Rente zu schicken und auf das iPhone 4 umzusteigen. Da ich nach dem Vertragsende bei der Telekom glücklich zu o2 zurückgekehrt war, war mein erster Gedanke auch, das iPhone 4 dort zu kaufen. Der Beschluss wurde durch ein plötzlich defektes Display des 3GS bestärkt und deshalb konnte die Beschaffung nicht schnell genug gehen. Was lag also näher, als in den nächsten o2 Shop zu laufen und es dort zu kaufen? Die Vorteile lagen ja auf der Hand. Das Handy und eine neue Micro-Sim wären sofort vorhanden und könnten nach einer kurzen Aktivierungsdauer genutzt werden. Gesagt getan.

Im Shop schien dann auch alles ohne Probleme zu funktionieren. Der Verkäufer war gespielt nett, aber offensichtlich Ahnungslos was Hardware angeht und nebenbei noch ein Androidfan, da er mir die ganze Zeit versuchte zu erklären, wieso Android besser sei und sich fragte warum Leute den so viel mehr Geld nur für ein iPhone ausgeben würden (Hallo, ich kaufe gerade ein iPhone 4!). Beim Bezahlen wurde mir noch kurz erklärt, dass ich nun noch eine zweite Sim mit neuem o2o Vertrag bekommen würde, die ich an jemanden weitergeben könnte, um ihn mit meiner Flat anrufen zu können. Auf den Hinweis, dass ich diesen zweiten Vertrag nicht bräuchte, wurde ich vertröstet, dass dieser ja kostenlos sei und ich ihn jeder Zeit kündigen könnte, es sei ja nur eine nette Geste von o2.

Was ich in dem Moment viel interessanter fand, war der Kunde neben mir, der sich ebenfalls ein iPhone 4 kaufen wollte und gerade von einer der anwesenden Verkäuferinnen angefaucht wurde, warum er denn nicht auch gleich den Vertrag wechseln möchte. Nach weiterem hin und her stellte sich heraus, dass der andere Kunde noch einen älteren Genion S Vertrag mit dem Internetpaket M besaß. Bevor ich zur Telekom gewechselt war, nutzte ich fast zwei Jahre lang genau dieselbe Kombination um kam mit 15€ im Monat bestens über die Runden da ich fast nur mit dem Handy surfte. Der Kunde argumentierte mit den selben Hinweisen und fast schon wollte ich ihm zu seiner klugen Entscheidung bei seinen alten Konditionen zu bleiben gratulieren, als die Verkäuferin tatsächlich sagte (ich zitiere): „Ey alter, wie kann man so blöd sein, sich so ein geiles Handy kaufen und dann so einen scheiß Vertrag behalten? Denk doch mal nach man!“

Ich hoffe meine Augen wurden nicht all zu groß, als ich ungläubig in die Richtung der beiden starrte. Im Anschluss wollte ich dann doch nur schnell den Laden verlassen und mich über Gott und die Welt ärgern, das Verkäufer so dreist sind, keine Ahnung haben und überhaupt. Zwar war das iPhone 4 schon eine Stunde später einsatzbereit und erfüllte alle Erwartungen, doch die Rechnung kam erst einen Monat später.

Da erhielt ich nämlich eine Rechnung in höhe von 29,90€ von o2 für die Aktivierungsgebühr meines neuen o2o Vertrags. Toll, ne? Gott sei Dank, hat sich die Hotline von o2 bisher als stets kompetent erwiesen und es dauerte keine 2 Minuten, um auf die nächste Rechnung für meinen regulären Vertrag eine Gutschrift in Höhe von 29,90 € zu erwirken. Zusätzlich entschuldigte sich sogar noch die nette Dame am anderen Ende der Leitung und fragte sich ebenfalls, was die Leute in den Geschäften manchmal anstellen. o2 can eben nur manchmal do!

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Freiheit

Juni 23rd, 2009 — 3:07pm

Heute kam endlich der Unlock für das iPhone 3G (ohne S) mit der 3.0 Firmware heraus und ich musste es natürlich sofort ausprobieren. Es hat wirklich einfach und Problemlos geklappt! Nach ca. 6 Minuten war ein iPhone 3G freigeschaltet.

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Handy Historie

Januar 18th, 2009 — 10:20pm

So, eine lange und harte Woche ist vorbei und die nächste steht schon vor der Tür. Das Grundstudium ist wirklich kein Spaß!

Nichts desto trotz hatte ich am Wochenende etwas Zeit aufzuräumen. Unerwartet fand ich dabei noch ein paar alte Handys von mir, was mich spontan dazu veranlasst hat, eine kleine Liste aufzustellen, welche Handys ich bisher verwendet, und welche ich Erfahrungen damit gemacht habe. Los gehts!

Sagem MC922 (ca. 1999)
mc922
Mein aller erstes Handy verdanke ich wohl einer der ersten Tchibo Handy-Aktionen. Ich kann mich gut daran erinnern, mit diesem Gerät damals sehr überfordert gewesen zu sein. Das fing mit den durch T9 erzwungenen komisch klingenden SMS an und endete damit, das ich mir alle Telefonnummern auf ein Blatt Papier notierte, da ich nicht wusste, wie man diese aus dem Telefonbuches des Handys auswählen konnte.

Nec n22i (ca. 2002)
n22i
Mein zweites Handy, das n22i. Nach meinem ersten Japan Aufenthalt war ich völlig perplex, wie weit wir in Deutschland mit der Technik zurück lagen (und immer noch liegen). Da ich viele Bekanntschaften in Japan machte, die allesamt Handys mit „i-mode“ verwendeten, staunte ich nicht schlecht als ich herausfand, dass es auch in Deutschland bei e-plus i-mode gab.
Das n22i war an sich ein geniales Handy, leider taugte e-plus als Netzanbieter für Datenübertragung überhaupt nicht. Ich habe wohl mehr Zeit mit Verbindungsabbrüchen verbracht, als mit Surfen, zumal bis zum Schluss die Preise für die Datenpakete unverschämt teuer blieben.
Ansonsten war ich begeistert von dem Farbdisplay und der Möglichkeit, unterwegs Emails zu schreiben und in Echtzeit zu empfangen, sowie den Spiegel zu lesen.

Mitsubishi m430i (2006)
m430i
Nach meinem zweiten Aufenthalt in Japan wechselte ich dann auf das Mitsubishi m430i, welches technisch gesehen jedoch wie ein Schlag ins Gesicht wirkte. Verwöhnt von Flash-Menüs, Autofokus-Kamera und 1Mbit Übertragungsgeschwindigkeit, wirkte das Handy einfach lächerlich. Und e-plus zwar immer noch die schlechteste Wahl, was Datentarife anging, aber ohne i-mode und Push-Email kam ich nicht mehr aus. Jedoch hatte das Handy viele Mängel in der Software, weshalb ich es schnell ausmusterte.

Nec n400i (2006)
n400i
Dieses Handy hatte ich auch nicht relativ lange, aber es war wesentlich angenehmer zu bedienen, als das m430i. Zwar war die Kamera um einiges schlechter, aber die Software dafür umso besser. Ein Traum war die Tastatur, auf welcher es sich unglaublich angenehm tippen ließ.

Nec n410i (2006)
n410i
Kurz nachdem ich das n400i erworben hatte, machte ich mich auf die Suche nach dem n410i. Dies war gar nicht mal so einfach! Es gab nur ab und zu ein Angebot auf eBay und dort gingen die Preise in unglaubliche Höhen. Aber irgendwann spielte mir das Glück in die Handy und ich konnte es günstig ersteigern. Viele Änderungen gab es gegebüber dem n400i nicht, nur eine Kamera mit höherer Auflösung und mehr internen Speicher.
Auch war die Tastatur geringfügig schlechter, aber immer noch besser als bei anderen Handys.

Sony Ericsson w550i (2006)
w550i
Und noch ein Handy während 2006. Das w550i habe ich als Zweit-Handy genutzt und war eigentlich recht angetan vom Design und der Handhabung. Jedoch verkaufte ich es relativ schnell wieder, da mir zwei Handys doch einfach zu viel waren.

Sony Ericsson w850i (2007)
w850i
2007 wechselte ich dann vom n410i auf das w850i und wechselte auch gleich den Anbieter zu o2. Das w850i war ein feines Handy mit einem sehr guten MP3 Player. Die Kamera war okay, die Tasten für meinen Geschmack etwas zu weit unten angeordnet und zu klein. Ein Highlight war die Möglichkeit, imap-idle zu verwenden. Damit konnte ich getrost auf i-mode verzichten. Leider löste sich das Handy nach 1 1/2 Jahren in seine Bestandteile auf und musste ersetzt werden.

Sony Ericsson z770i (2008)
z770i
Ein sehr gutes Handy. Große Tasten, schönes Display und edles Design. Zudem gelang es mir vor kurzem, dem Handy einen Font zu installieren, der es mir ermöglicht, Japanisch darzustellen. Dieses Modell werde ich nicht so schnell wieder hergeben!

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Wie das iPhone in Japan floppt

Januar 9th, 2009 — 9:50pm

Noch bevor das iPhone in Japan veröffentlich wurde, habe ich es vorher gesagt und nun trifft es wahrhaftig ein. Die Japaner und die Konkurrenz ignorieren es, das super Handy, welches doch angeblich so revolutionär war. Wieso ausgerechnet die technikverliebten Japaner, die sonst keine Scheu vor technischen Neuerungen und Revolutionen zeigen? Die Antwort ist simpel, das iPhone ist in Japan nämlich alles andere als ein Fortschritt, sondern ein technischer Rückschritt. Das iPhone müsste schon mit diesem Gerät mithalten.

  • Die Displayauflösung? Längst ein alter Hut. Japanische Handys nutzen mittlerweile 480×640 Displays, die japanische Kopie verwendet sogar 1024×480 Pixel.
  • Push-Email? Seit 1999 in Japan bekannt.
  • Emojis zur Einführung? Ne, benutzen die Japaner ja sonst kaum! (Achtung, Ironie)
  • Die 2 MP Kamera? Sogar in Europa bereits veraltet.

Mit etwas Glück wird das iPhone bald so verschenkt wie Nokias Handys, nachdem diese auch am japanischen Markt gescheitert sind. Dann wäre ich einer der ersten, die Zuschlagen würden! ^皿^

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