Archiv der Kategorie ‘Macintosh‘

 
 

Kabelloser Salat

Nachdem ich eine ganze Zeit lang unter WIndows unterwegs war, wollte ich heute wieder einige Dinge unter Mac OS X ausprobieren.

Jedoch satunte ich nicht schlecht, als meine Magic Mouse unter OS X nicht erkannt wurde. Zwar war laut der Statusbar Bluetooth aktiviert, in den Systemeinstellung wurde es jedoch als deaktiviert gemeldet. Auch waren plötzlich alle Möglichkeiten, Bluetooth zu aktivieren nicht mehr zugänglich. Auch ein SMC- und PRAM-Reset zeigten keine Wirkung.

Nachdem kurzes Googlen keine verwertbaren Ergebnisse brachte, versuchte ich mein Glück mit dem kleinen Tool Blueutil für die Kommandozeile. Dieses sagte mir ebenso, das Bluetooth deaktiviert sei. Nachdem ich den Befehl “On” verwendete, wurde mir Bluetooth als aktiviert angezeigt, funktionierte jedoch immer noch nicht.
Nach einem Neustart konnte die Maus jedoch wieder gefunden werden und nun läuft alles wieder wie gehabt :)

Glück gehabt!

Festplatten Icon

Endlich im TeraByte-Zeitalter angekommen! Nachdem ich lange auf der Suche nach einer externen Festplatte mit 1TB Speicher war, habe ich letzten Samstag endlich zugeschlagen. Das Angebot von Saturn, eine CnMemory Core Festplatte für 59 Euro, unterbot das günstigste Internetangebot um 20 Euro.

Da ich meine alte 500 GB Platte unpartitioniert als Backup-Platte für Time Machine verwendet hatte, störte mich das Icon auf dem Desktop nie. Jedoch setze ich die neue Platte mit 2 Partitionen ein, weshalb ich nach einer Lösung gesuchte habe, das grell orange USB-Festplatten Icon zu ersetzen. Da mir das Design des Gehäuses meiner externen Festplatte sehr zusagt, habe ich mich heute Abend mal schnell hingesetzt und ein eigenes Icon erstellt.

Vielleicht kann es ja noch wer anders verwenden :-)

CnMemory Core Icon Download

Rettet mich (vor dieser Software)

Manchmal sind es wenige Zeilen Code, die darüber entscheiden, ob ein Programm funktioniert, oder nicht.

Am Wochenende kaufte ich mir die Backuplösung SaveMe der Firma Rebit, um meine Windows-Installation mit einer Time-Machine ähnlichen Lösung zu sichern.
Leider scheiterte schon die Installation, da Rebit versuchte, auch die unter Windows sichtbare, HFS+ Partition zu sichern, was darin resultierte, das die von mir eingerichtete Partition zum Backup zu klein war.
Also schrieb ich eine Email an den Support, mit der Frage, ob es nicht möglich wäre, die HFS+ Partition mit SaveMe zu ignorieren. Die lapidare Antwort lautete: Nö. Kein Mac Support. Unmöglich.

Bitte? Es braucht sicherlich keine 5 Zeilen Code, eine Routine zu schreiben, die das Format der Partition abfragt. Abgesehen davon läuft SaveMe wunderbar, wenn man unter Windows die HFS+ Treiber entfernt.

Vielleicht kommt ja irgendwann jemand bei Rebit auf die Idee, eine entsprechende Routine zu schreiben, um somit, für wenig Aufwand, die Kompatibilität zu BootCamp herzustellen.

Mindest-iQ für iPhone

Hiermit fordere ich, das jeder der beabsichtigt ein iPhone zu kaufen, vorher einen iQ Test absolvieren muss und wer weniger als 100 Punkte erreicht, geht leer aus.

Was sich zurzeit abspielt, ist wirklich nicht mehr feierlich. Die Foren werden überflutet von überforderten Anwendern, die Ihr softwareseitig entsperrtes iPhone mit dem 3.0 Update wieder gesperrt haben.

Ein Aufruf an alle, die nun mit einem gesperrten iPhone zuhause sitzen. Schreibt euer iPhone nicht ab, lernt lesen und schreiben!

Vista 64 auf MacBook nonPro

Schöne heile Welt! Da hat man ein MacBook mit 4GB Arbeitspeicher und will diese auch unter Windows nutzen. Kein Problem denkt man sich und installiert Vista 64. Doch beim Ausführen von Boot Camp von der CD der Schock – Boot Camp unterstützt das MacBook unter Vista 64 nicht! Dies ist nur der Pro Linie vorenthalten. Moment… was unterscheidet denn die Pro Linie von den non Pros? Der Zusätzliche Grafikprozessor und ein Firewireport. Die restliche Hardware ist exakt die gleiche. Wieso sollte es also nicht gehen? Mit einem kleinen Trick funktioniert es dann nämlich doch und man fragt sich, wofür Apple sich wieder so eine Zwangssperre ausgedacht hat…

  1. Startbutton drücken und im Suchfeld cmd eingeben und die Kommandozeile starten
  2. Nun folgendes eingeben:
    D:
    cd “Boot Camp\Drivers\Apple”
    msiexec /i BootCamp64.msi
  3. Nur noch durch das Setup klicken und fertig

Tja, so einfach kann das Leben sein.

Kaltgestellt

Heute habe ich mich endlich mal dazu durchgerungen, ungefähr 10€ in das kleine Programm Coolbook zu investieren.
Jede moderne CPU kann sich heutzutage im Betrieb “throtteln”. Das heißt, wenn die CPU nicht all zu stark belastet wird, sinkt die Taktrate und die Spannung wird heruntergesetzt um Strom zu sparen. Coolbook ermöglicht es nun, diese Werte anzupassen. 

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Aber warum sollte man dies tun? Die Antwort fällt nach meinen ersten Versuchen sehr einfach aus: Weil der Core2Duo viel Potential nach unten aufweist, was die Spannung und somit auch den Stromverbrauch angeht. Ich war von den Werten selber überrascht und mein MacBook ist durch den Einsatz des Programms spürbar kühler und leiser geworden. So sahen die Standardwerte bei meinem MacBook (late 2008) aus:

bild-2Und ich war in der Lage die Spannung auf folgende Werte abzusenken:
bild-1Ich war somit in der Lage die Spannung im Mittel um 100mV abzusenken, was meiner Meinung nach sehr beachtlich ist. Die CPU wird unter Last nun nicht wärmer als 61°C (vorher 67°C). Die Laufzeit werde ich demnächst überprüfen!

Nervensäge Spotlight

Eigentlich ist ja Spotlight DAS Feature in OS X. Sekundenschnelle Suche, quer über die ganze Festplatte. Ich mag Spotlight eigentlich auch, aber seit ich eine externe HD für Backups verwende, nervt es mich ziemlich.

Eigentlich hatte ich es so geplant, das meine externe HD, wenn sie nicht gebraucht wird, sich schlafen legt und Time Machine diese dann pünktlich zum Backup wieder aufweckt. Danach soll sich die Platte wieder schlafen legen. Das klappt soweit auch eigentlich ganz gut.
Aber ca. alle 15 Minuten kommt Spotlight plötzlich auf die Idee, die Platte mal aufwecken zu müssen. So passiert es, das die Platte bis zu 6 mal die Stunde anspringt, was unglaublich nervig ist. In Apples Diskussionsforen, meint man der Chipsatz des Gehäuses wäre schuld, aber ich weiß nicht, was Spotlight dazu veranlassen sollte, wegen des Chipsatzes alle 15 Minuten auf die Platte zuzugreifen. Herausgefunden habe ich dies übrigens mit Tool fseventer, das jeden Zugriff auf die Platten die am Mac abgeschlossen sind, grafisch darstellt.

Das deaktivieren von Spotlight auf der Platte half auch nicht, da Time Machine auf den Index angewiesen ist um die Daten abzugleichen. Packt man die Platte in die Ausnahmeliste vom Spotlight, bleiben der Index und das Problem erhalten.

Derzeit handhabe ich es nun so, das ich die Platte einmal am Tag zum Backup einschalte und dann wieder ausschalte, da mich auch mittlerweile der Geräuschfaktor nervt. Aber eigentlich sollte es für Apple ein leichtes sein, dieses Problem zu beheben.

Ausgevistat

Ich weiß auch nicht, was im Dezember 2007 in mich gefahren seien muss. Urplötzlich hatte ich damals das Verlangen, meinen iMac der ersten Intel Generation zu verkaufen und mir einen x86-Kompatiblen PC von HP zu kaufen um darauf ein gehacktes Mac OS X laufen zu lassen. Ich Idiot!

Dies war wohl die größte Fehlentscheidung meines (finanziellen) Lebens. Denn mit diesem Schritt katapultierte ich mich aus dem “Update-Zyklus” raus. Was das ist? Ganz einfach. Macintoshs haben die Angewohnheit, über die Zeit nur im geringen Maße an Wert zu verlieren. Meine Taktik bestand damals darin, wenn ich einen Mac erwarb, diesen ca. 1-2 Jahr lang zu nutzen und dann im richtigen Moment zu verkaufen um mit einem kleinen Differenzbetrag auf ein neues Modell upgraden zu können. Mit dem Erwerb eines PCs jedoch, habe ich mich aus diesem Zyklus rausgeworfen, da mein PC innerhalb von nur einem Jahr über die Hälfte seines Wertes verloren hat.

Trotzdem habe ich diesen jetzt verkauft, damit ich mich irgendwann wieder in Zyklus “einkaufen” kann ^^. Zudem ist der Traum, auf einem PC Mac OS X laufen zu lassen, längst Vergangenheit, da es einfach immer wieder kleine Macken und Probleme gab, die sich nicht beheben ließen. Und so quälte ich mich ca. drei Monate lang mit Vista. Was mir dabei alles geschah, möchte ich lieber nicht aufzählen.

Nun verwende ich meinen “BackUp Mac”, ein MacBook1,1 und freue mich, endlich wieder an einem vernünftigen System arbeiten zu können ^^b.