Archiv der Kategorie ‘Digitale Welt‘

 
 

Kabelloser Salat

Nachdem ich eine ganze Zeit lang unter WIndows unterwegs war, wollte ich heute wieder einige Dinge unter Mac OS X ausprobieren.

Jedoch satunte ich nicht schlecht, als meine Magic Mouse unter OS X nicht erkannt wurde. Zwar war laut der Statusbar Bluetooth aktiviert, in den Systemeinstellung wurde es jedoch als deaktiviert gemeldet. Auch waren plötzlich alle Möglichkeiten, Bluetooth zu aktivieren nicht mehr zugänglich. Auch ein SMC- und PRAM-Reset zeigten keine Wirkung.

Nachdem kurzes Googlen keine verwertbaren Ergebnisse brachte, versuchte ich mein Glück mit dem kleinen Tool Blueutil für die Kommandozeile. Dieses sagte mir ebenso, das Bluetooth deaktiviert sei. Nachdem ich den Befehl “On” verwendete, wurde mir Bluetooth als aktiviert angezeigt, funktionierte jedoch immer noch nicht.
Nach einem Neustart konnte die Maus jedoch wieder gefunden werden und nun läuft alles wieder wie gehabt :)

Glück gehabt!

WLAN Empfangs Terror

Langsam kriselt es bei mir, wenn es darum geht, meinen neuen Hauptrechner in mein WLAN zuhause zu integrieren.

Es fing alles damit an, das ich möglichst günstig wegkommen wollte, weshalb ich mir einen WLAN / Bluetooth Kombi-Stick der relativ unbekannten Firma Joy-IT zulegte. Nach einem Tag und 3 zerschossenen Windows 7 Installationen gab ich diesen mit Freuden zurück. Der Verkäufer meinte nur lapidar: “Ja, die bekommen wir immer wieder zurück, ich glaub wir nehmen den Stick besser aus dem Programm.”

Danke, das ihr trotzdem versucht habt, ihn mir zu verkaufen.

Nächster Versuch. Eine Netgear WG311v3 PCI WLAN Karte. Netgear, das muss doch was können? Denkste!
Zwar stand auf der Verpackung verheißungsvoll auf einem Aufkleber: “For Windows 7 Updates Visit …” aber unter der angegebenen Seite fand ich statt einem Windows 7 Treiber nur den Hinweis, dass dieses Produkt nicht mit Windows 7 kompatibel sei. Da hätte man sich den Aufkleber auch gleich sparen können.

Nach langem hin und her im Netz fand ich dann schließlich doch eine Möglichkeit, die Karte in Betrieb zu nehmen, mit einem fremden, nicht signiertem Treiber. Dazu musste ich mit Hilfe des Windows SDKs mein eigenes Zertifikat erstellen, welches es zumindest im Testmodus von Windows erlaubte, den Treiber zu verwenden. Und siehe da, ich war mit dem Rechner im Netz.

Jedoch mit dem schönen Nebeneffekt, dass und rechts am Desktop der Hinweis eingeblendet wurde, dass sich Windows im Testmodus befindet. Zudem war der Empfang der Karte mehr als bescheiden, selbst mein iPhone konnte das unterm Tisch, wo der Rechner steht, besser.

Also wollte ich es heute richtig machen, also mal schnell eine offiziell Windows 7 kompatible WLAN Karte und eine stärkere Antenne gekauft. Meine Wahl fiel auf die TP-LINK WN350G. Karte eingebaut, Windows gestartet und die Karte wurde direkt mit einem Bluescreen erkannt. Glücklicherweise lief nach einem Neustart dann alles doch wie geplant.

Also wollte ich noch schnell die zusätzliche Antenne anschließen…

Wäre ja auch zu schön gewesen! Natürlich war die Antenne auf dieser Karte fest verbaut! Ein versuch am Router scheitert ebenso, da auch dort fix installiert.

Einzig an der zuvor eingebauten Netgear bietet sich die Möglichkeit, die Antenne auszuwechseln.

Wenn ich lustig bin, löte ich die beiden Anschlüsse für die Antennen auf den Karten heute noch um.

Festplatten Icon

Endlich im TeraByte-Zeitalter angekommen! Nachdem ich lange auf der Suche nach einer externen Festplatte mit 1TB Speicher war, habe ich letzten Samstag endlich zugeschlagen. Das Angebot von Saturn, eine CnMemory Core Festplatte für 59 Euro, unterbot das günstigste Internetangebot um 20 Euro.

Da ich meine alte 500 GB Platte unpartitioniert als Backup-Platte für Time Machine verwendet hatte, störte mich das Icon auf dem Desktop nie. Jedoch setze ich die neue Platte mit 2 Partitionen ein, weshalb ich nach einer Lösung gesuchte habe, das grell orange USB-Festplatten Icon zu ersetzen. Da mir das Design des Gehäuses meiner externen Festplatte sehr zusagt, habe ich mich heute Abend mal schnell hingesetzt und ein eigenes Icon erstellt.

Vielleicht kann es ja noch wer anders verwenden :-)

CnMemory Core Icon Download

Rettet mich (vor dieser Software)

Manchmal sind es wenige Zeilen Code, die darüber entscheiden, ob ein Programm funktioniert, oder nicht.

Am Wochenende kaufte ich mir die Backuplösung SaveMe der Firma Rebit, um meine Windows-Installation mit einer Time-Machine ähnlichen Lösung zu sichern.
Leider scheiterte schon die Installation, da Rebit versuchte, auch die unter Windows sichtbare, HFS+ Partition zu sichern, was darin resultierte, das die von mir eingerichtete Partition zum Backup zu klein war.
Also schrieb ich eine Email an den Support, mit der Frage, ob es nicht möglich wäre, die HFS+ Partition mit SaveMe zu ignorieren. Die lapidare Antwort lautete: Nö. Kein Mac Support. Unmöglich.

Bitte? Es braucht sicherlich keine 5 Zeilen Code, eine Routine zu schreiben, die das Format der Partition abfragt. Abgesehen davon läuft SaveMe wunderbar, wenn man unter Windows die HFS+ Treiber entfernt.

Vielleicht kommt ja irgendwann jemand bei Rebit auf die Idee, eine entsprechende Routine zu schreiben, um somit, für wenig Aufwand, die Kompatibilität zu BootCamp herzustellen.

Aufgebacken

Jeder kennt es. Man will einem Bekannten oder seiner Freundin etwas gutes tun, indem man das hoffnungslos veraltete und überladene Windows neu installiert. Und im Anschluss funktioniert nichts mehr. Schlimmer noch, das Gerät erleidet aus heiterem Himmel einen Hardware defekt. Und gegen Kausalität ist man machtlos. Der, der das Gerät zuletzt angerührt hat, muss auch der Verursacher sein, den vorher lief es ja noch.

Nun ist es wie folgt. Meine Freundin benutzt ein 3 Jahre altes HP Notebook der Pavillon Serie das letztes Jahr schon einmal einem Grafikkarten defekt erlag. Das Gerät wurde ausgetauscht und alles war wieder gut. Ein paar Monate später verabschiedete sich jedoch das integrierte Wlan. Leider war da die Garantie bereits abgelaufen. Zudem verhielt sich seit der Reparatur das DVD-Laufwerk beim Abspielen von DVDs merkwürdig, da dies alle paar Sekunden merkwürdige Lesegeräusche von sich gab.

Also nahm ich dies zum Anlass, das Gerät letzte Woche einer Frischzellenkur zu unterziehen. Und es kam wie es kommen musste, nachdem Setup von XP gab das Notebook via Bios-Post-Error-Code eine defekte Grafikkarte aus.

Nun ist es so, das ich im Internet mehrfach davon gelesen habe, das tote Hardware durch eine Behandlung im Backofen bei 110-115°C für 30 Minuten wieder zum Leben erweckt wurde. Also zerlegte ich das Notebook (was zu meinem erstaunen an manchen Stellen zusammengenietet war!) nahm das Board, entfernte die CPU (AMD Sockel S1) und legte es in den Ofen. Und oh Wunder, das Board startete wieder mit Bild! Und nicht nur das. Nachdem ich Windows startete, lief sogar wieder das als verloren geglaubte Wlan Modul, welches mit in den Ofen gewandert war, da ich die Schrauben nicht gelöst bekommen habe.

Jetzt ist das Notebook wie neu, nachdem noch so manch andere Hürde genommen werden musste. Das Fazit der Geschichte lautet also, bevor man Hardware wegschmeißt, sollte man sie noch mal in den Backofen legen!

Freiheit

Heute kam endlich der Unlock für das iPhone 3G (ohne S) mit der 3.0 Firmware heraus und ich musste es natürlich sofort ausprobieren. Es hat wirklich einfach und Problemlos geklappt! Nach ca. 6 Minuten war ein iPhone 3G freigeschaltet.

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Das Internet neu erleben

Nachdem unser alter Router, ein Netgear FVS114, schon seit geraumer Zeit ein immer merkwürdigeres Verhalten aufwies, konnte ich meinen Vater nach 6 Monaten Überredungskunst endlich überzeugen, ein neues Gerät anzuschaffen. Und zwar nicht irgendeins, sondern einen Linksys WRT54GL. Einen Router mit Linux.

Skeptisch, das sich mit dem neuen Router überhaupt etwas ändern wird, nahmen wir diesen gestern im Betrieb und – sagen wir es einmal so – seine ganzen “ah, äh, ohs und ohas” waren mehr als Balsam für meine Seele. Das Internet lief endlich einer 20Mbit Leitung entsprechend. Keiner Hänger oder gar Totalabstürze des Routers mehr.

Als nächstes verpasste ich dem Router eine neue Firmware, und zwar einen gemoddeten Tomate-Release mit VPN Unterstützung. Die Einstellungsmöglichkeiten sind umfangreich, aber nicht zu komplex und die Features unglaublich durchdacht. So kann man z.B. Feste Zeiten festlegen, wann Wlan aktiviert bzw. deaktiviert ist.
Mein Vater, der openVPN erst skeptisch gegenüberstand, ist mittlerweile auch in diesem Punkt überzeugt.

Kurzum, die 45€ haben sich wirklich gelohnt und ich kann den Router in Verbindung mit einer offenen Firmware jedem weiterempfehlen!

Mindest-iQ für iPhone

Hiermit fordere ich, das jeder der beabsichtigt ein iPhone zu kaufen, vorher einen iQ Test absolvieren muss und wer weniger als 100 Punkte erreicht, geht leer aus.

Was sich zurzeit abspielt, ist wirklich nicht mehr feierlich. Die Foren werden überflutet von überforderten Anwendern, die Ihr softwareseitig entsperrtes iPhone mit dem 3.0 Update wieder gesperrt haben.

Ein Aufruf an alle, die nun mit einem gesperrten iPhone zuhause sitzen. Schreibt euer iPhone nicht ab, lernt lesen und schreiben!

Vista 64 auf MacBook nonPro

Schöne heile Welt! Da hat man ein MacBook mit 4GB Arbeitspeicher und will diese auch unter Windows nutzen. Kein Problem denkt man sich und installiert Vista 64. Doch beim Ausführen von Boot Camp von der CD der Schock – Boot Camp unterstützt das MacBook unter Vista 64 nicht! Dies ist nur der Pro Linie vorenthalten. Moment… was unterscheidet denn die Pro Linie von den non Pros? Der Zusätzliche Grafikprozessor und ein Firewireport. Die restliche Hardware ist exakt die gleiche. Wieso sollte es also nicht gehen? Mit einem kleinen Trick funktioniert es dann nämlich doch und man fragt sich, wofür Apple sich wieder so eine Zwangssperre ausgedacht hat…

  1. Startbutton drücken und im Suchfeld cmd eingeben und die Kommandozeile starten
  2. Nun folgendes eingeben:
    D:
    cd “Boot Camp\Drivers\Apple”
    msiexec /i BootCamp64.msi
  3. Nur noch durch das Setup klicken und fertig

Tja, so einfach kann das Leben sein.

Kaltgestellt

Heute habe ich mich endlich mal dazu durchgerungen, ungefähr 10€ in das kleine Programm Coolbook zu investieren.
Jede moderne CPU kann sich heutzutage im Betrieb “throtteln”. Das heißt, wenn die CPU nicht all zu stark belastet wird, sinkt die Taktrate und die Spannung wird heruntergesetzt um Strom zu sparen. Coolbook ermöglicht es nun, diese Werte anzupassen. 

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Aber warum sollte man dies tun? Die Antwort fällt nach meinen ersten Versuchen sehr einfach aus: Weil der Core2Duo viel Potential nach unten aufweist, was die Spannung und somit auch den Stromverbrauch angeht. Ich war von den Werten selber überrascht und mein MacBook ist durch den Einsatz des Programms spürbar kühler und leiser geworden. So sahen die Standardwerte bei meinem MacBook (late 2008) aus:

bild-2Und ich war in der Lage die Spannung auf folgende Werte abzusenken:
bild-1Ich war somit in der Lage die Spannung im Mittel um 100mV abzusenken, was meiner Meinung nach sehr beachtlich ist. Die CPU wird unter Last nun nicht wärmer als 61°C (vorher 67°C). Die Laufzeit werde ich demnächst überprüfen!