Archiv der Kategorie ‘携帯/Handys‘

 
 

Freiheit

Heute kam endlich der Unlock für das iPhone 3G (ohne S) mit der 3.0 Firmware heraus und ich musste es natürlich sofort ausprobieren. Es hat wirklich einfach und Problemlos geklappt! Nach ca. 6 Minuten war ein iPhone 3G freigeschaltet.

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Handy Historie

So, eine lange und harte Woche ist vorbei und die nächste steht schon vor der Tür. Das Grundstudium ist wirklich kein Spaß!

Nichts desto trotz hatte ich am Wochenende etwas Zeit aufzuräumen. Unerwartet fand ich dabei noch ein paar alte Handys von mir, was mich spontan dazu veranlasst hat, eine kleine Liste aufzustellen, welche Handys ich bisher verwendet, und welche ich Erfahrungen damit gemacht habe. Los gehts!

Sagem MC922 (ca. 1999)
mc922
Mein aller erstes Handy verdanke ich wohl einer der ersten Tchibo Handy-Aktionen. Ich kann mich gut daran erinnern, mit diesem Gerät damals sehr überfordert gewesen zu sein. Das fing mit den durch T9 erzwungenen komisch klingenden SMS an und endete damit, das ich mir alle Telefonnummern auf ein Blatt Papier notierte, da ich nicht wusste, wie man diese aus dem Telefonbuches des Handys auswählen konnte.

Nec n22i (ca. 2002)
n22i
Mein zweites Handy, das n22i. Nach meinem ersten Japan Aufenthalt war ich völlig perplex, wie weit wir in Deutschland mit der Technik zurück lagen (und immer noch liegen). Da ich viele Bekanntschaften in Japan machte, die allesamt Handys mit “i-mode” verwendeten, staunte ich nicht schlecht als ich herausfand, dass es auch in Deutschland bei e-plus i-mode gab.
Das n22i war an sich ein geniales Handy, leider taugte e-plus als Netzanbieter für Datenübertragung überhaupt nicht. Ich habe wohl mehr Zeit mit Verbindungsabbrüchen verbracht, als mit Surfen, zumal bis zum Schluss die Preise für die Datenpakete unverschämt teuer blieben.
Ansonsten war ich begeistert von dem Farbdisplay und der Möglichkeit, unterwegs Emails zu schreiben und in Echtzeit zu empfangen, sowie den Spiegel zu lesen.

Mitsubishi m430i (2006)
m430i
Nach meinem zweiten Aufenthalt in Japan wechselte ich dann auf das Mitsubishi m430i, welches technisch gesehen jedoch wie ein Schlag ins Gesicht wirkte. Verwöhnt von Flash-Menüs, Autofokus-Kamera und 1Mbit Übertragungsgeschwindigkeit, wirkte das Handy einfach lächerlich. Und e-plus zwar immer noch die schlechteste Wahl, was Datentarife anging, aber ohne i-mode und Push-Email kam ich nicht mehr aus. Jedoch hatte das Handy viele Mängel in der Software, weshalb ich es schnell ausmusterte.

Nec n400i (2006)
n400i
Dieses Handy hatte ich auch nicht relativ lange, aber es war wesentlich angenehmer zu bedienen, als das m430i. Zwar war die Kamera um einiges schlechter, aber die Software dafür umso besser. Ein Traum war die Tastatur, auf welcher es sich unglaublich angenehm tippen ließ.

Nec n410i (2006)
n410i
Kurz nachdem ich das n400i erworben hatte, machte ich mich auf die Suche nach dem n410i. Dies war gar nicht mal so einfach! Es gab nur ab und zu ein Angebot auf eBay und dort gingen die Preise in unglaubliche Höhen. Aber irgendwann spielte mir das Glück in die Handy und ich konnte es günstig ersteigern. Viele Änderungen gab es gegebüber dem n400i nicht, nur eine Kamera mit höherer Auflösung und mehr internen Speicher.
Auch war die Tastatur geringfügig schlechter, aber immer noch besser als bei anderen Handys.

Sony Ericsson w550i (2006)
w550i
Und noch ein Handy während 2006. Das w550i habe ich als Zweit-Handy genutzt und war eigentlich recht angetan vom Design und der Handhabung. Jedoch verkaufte ich es relativ schnell wieder, da mir zwei Handys doch einfach zu viel waren.

Sony Ericsson w850i (2007)
w850i
2007 wechselte ich dann vom n410i auf das w850i und wechselte auch gleich den Anbieter zu o2. Das w850i war ein feines Handy mit einem sehr guten MP3 Player. Die Kamera war okay, die Tasten für meinen Geschmack etwas zu weit unten angeordnet und zu klein. Ein Highlight war die Möglichkeit, imap-idle zu verwenden. Damit konnte ich getrost auf i-mode verzichten. Leider löste sich das Handy nach 1 1/2 Jahren in seine Bestandteile auf und musste ersetzt werden.

Sony Ericsson z770i (2008)
z770i
Ein sehr gutes Handy. Große Tasten, schönes Display und edles Design. Zudem gelang es mir vor kurzem, dem Handy einen Font zu installieren, der es mir ermöglicht, Japanisch darzustellen. Dieses Modell werde ich nicht so schnell wieder hergeben!

Wie das iPhone in Japan floppt

Noch bevor das iPhone in Japan veröffentlich wurde, habe ich es vorher gesagt und nun trifft es wahrhaftig ein. Die Japaner und die Konkurrenz ignorieren es, das super Handy, welches doch angeblich so revolutionär war. Wieso ausgerechnet die technikverliebten Japaner, die sonst keine Scheu vor technischen Neuerungen und Revolutionen zeigen? Die Antwort ist simpel, das iPhone ist in Japan nämlich alles andere als ein Fortschritt, sondern ein technischer Rückschritt. Das iPhone müsste schon mit diesem Gerät mithalten.

  • Die Displayauflösung? Längst ein alter Hut. Japanische Handys nutzen mittlerweile 480×640 Displays, die japanische Kopie verwendet sogar 1024×480 Pixel.
  • Push-Email? Seit 1999 in Japan bekannt.
  • Emojis zur Einführung? Ne, benutzen die Japaner ja sonst kaum! (Achtung, Ironie)
  • Die 2 MP Kamera? Sogar in Europa bereits veraltet.

Mit etwas Glück wird das iPhone bald so verschenkt wie Nokias Handys, nachdem diese auch am japanischen Markt gescheitert sind. Dann wäre ich einer der ersten, die Zuschlagen würden! ^皿^