Archive for Februar 2010


Vergeigt!

Februar 9th, 2010 — 4:25pm

Hatschi! Zum ersten mal seit Jahren feiere ich mal wieder richtig krank. Zeit ein kürzlich geschehenes Ärgernis zu bloggen.

In jedem Japanisch Lehrbuch wird das Thema innerhalb der ersten paar Seiten abgehandelt. Die Begrüßung, gefolgt von der Übergabe der Visitenkarten. Für mich eines der größten Ärgernisse im Umgang mit Japanern, weil ich die Annahme einer Visitenkarte jedes mal vergeige und es mir immer erst zu spät auffällt.

So geschehen auch letztens bei einem Besuch eines japanischen Friseurs (die schneiden einfach besser) in Düsseldorf. Da dieser Friseur seine Mitarbeiter häufig wechselt bekomme ich fast jedes mal auch einen neuen Friseur zugewiesen. Das ist schön, da ich mittlerweile eine gewisse Routine entwickelt habe, mein Leben auf japanisch zu erzählen, andererseits aber auch schwierig, da immer erst eine gewisser Grad der Zurückhaltung und Überraschung des Japaners überwunden werden muss.

Noch ärgerlich ist es aber, das ich jetzt bei vier Friseuren, vier mal die Visitenkarte falsch angenommen habe. Einhändig, wenig beachtend, ab in die Manteltasche. Ich glaube ein japanischer Lehrer für benehmen würde mit glatt den Freitod durch Harakiri nahelegen, wenn er mir nicht schon vorher  enthauptet hätte.

Vielleicht gelingt es mir ja, mich durch diesen Blog Eintrag das nächste mal an den korrekten Ablauf zu erinnern: Beidhändig annehmen, betrachten, verbeugen und ab ins Portemonnaie.

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Objectiv-C lieben und hassen lernen

Februar 7th, 2010 — 10:09am

Seit ca. 1 1/2 Wochen habe ich mich endlich dazu aufraffen können, mir ein Buch zu schnappen, um mich mit Objectiv-C und CoCoa auf dem Mac zu befassen. Angeregt durch den Podcast „xcode von NULL auf einhundert“ kaufte ich mir das Buch „CoCoa Programming for Mac OS X“ von Aaron Hillegass – und ich bin begeistert. Dieses Buch ist das Beste, was ich bisher gelesen habe um eine Programmiersprache zu lernen. Als einen alten ANSI C Hasen, ist das Buch genau richtige für mich. Für Menschen ohne C Erfahrung dürfte das Buch jedoch noch sieben Siegel besitzen, die es gilt aufzubrechen. Hier empfehle ich ein Buch der Leibnitz Universität Hannover, mit dem Titel „Die Programmiersprache C. Ein Nachschlagewerk„. Wer die Chance hat, dieses Buch an seiner Universität erwerben zu können, sollte die geschätzten 5€ ruhig investieren.

Um auf meine Erfahrungen mit Objectiv-C zurückzukommen, da bin ich derzeit noch gespaltener Meinung. In manchen Punkten finde ich, dass die Sprache sehr schön zu lesen und zu schreiben ist, andererseits herrscht an manchen Stellen ein recht hoher Schreibaufwand, mit einem nicht immer ganz einheitlichen Syntax. Das hat Microsoft mit C#, meiner Meinung nach, besser hinbekommen. Aber ich werde weiter in diesem Bereich aktiv lernen und demnächst hoffentlich anfangen, die eine oder andere kleine Applikation für Mac OS X und das iPhone zu schreiben 😉

Comment » | Programmieren

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